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"menschen RECHT HABEN", Entwicklungspolitische Tage 31.10. – 12.11.2009 in Greifswald

05.11.2009

Vortrag:
Bildung & Sprache – Menschenrechte, die verletzt werden

Eine Betrachtung am Beispiel des Kurdischen Volkes

Überall auf der Welt werden Menschen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit unterdrückt – trotz gesetzlichen Minderheitenschutzes. Ein prominentes Beispiel sind die Menschenrechtsverletzungen an der kurdischen Bevölkerung in der Türkei, in Syrien oder im Iran.

Doch was passiert mit den Kognitionen eines Volkes, das die eigene Sprache nicht sprechen, die eigenen Feste nicht feiern und die eigenen Geschichten nicht aufschreiben darf? Wie wirkt sich dieser Umstand auf die Bildung und damit auf die Sprache aus? Der Vortrag soll den Zusammenhang zwischen Menschenrechtsverletzungen und der kurdischen Sprache und Bildung sichtbar machen.

Feryad Fazil Omar ist Präsident des Instituts für Kurdische Studien Berlin e.V. und Dozent für kurdische Sprache, Literatur und Geschichte an der Freien Universität Berlin. Als Linguist findet er einen wissenschaftlichen und als kurdischer Dichter einen persönlichen Zugang zu der Thematik.

(s.a. "Wenn man seine Sprache nicht sprechen darf" - Studentisches Online-Portal der Uni Greifswald 2009)

 

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